Moraira - Teulada

Das Dorf Moraira-Teulada besteht eigentlich aus zwei Dörfern, dem Küstenort Moraira mit preisgekröntem Yachthafen und Teulada, das aus einem Hügel über dem Meer thront. Rings um den Ort erstreckt sich eine sehr reizvolle Landschaft, die vor allem vom Weinanbau geprägt ist. Der Ort (Gesamteinwohnerzahl ca. 10.000) hat sich einerseits seine Ursprünglichkeit bewahrt, andererseits ist die Gemeinde neuen Ideen gegenüber durchaus aufgeschlossen.
Besonders hervorzuheben ist, dass Teulada-Moraira sehr viel Wert auf Sauberkeit und Umweltschutz legt. Durch Ihren Beitritt zur Charta von Aalborg im Rahmen der Agenda 21 verpflichtete sich die Gemeinde, einen zukunftsorientierten Umwelt-Entwicklungsplan auszuarbeiten. Insbesondere sind dabei folgende Punkte enthalten:
- Ausbau einer zukunftsbeständigen Kommunalverwaltung
- Erhaltung, Schutz und Regeneration wertvoller Naturflächen
- Rationelle Nutzung natürlicher Ressourcen
- V erantwortungsvolle Müllbeseitigung
- Verbesserung der Umweltqualität in Teulada
- Erziehung der Bürger zu mehr Umweltbewußtsein und verantwortlichem Verhalten
Diese besondere Mischung aus blitzblanker Sauberkeit und verträumter Nostalgie geben dem Küstendörfchen ein ganz besonderes Flair. Moraira gilt als der exklusivste Ort der Costa Blanca. Inmitten einer zauberhaften Landschaft ist jetzt sozusagen als Krönung auch noch ein 18 Loch Golfplatz geplant.
Teulada
Teulada liegt etwa 6 Km von der Küste entfernt. Wer hierher kommt entdeckt ein vollkommen intaktes spanisches Dörflein. Keine herausgeputzte Siedlung für Touristen, sondern ein Ort zum Leben. Das heißt, dass die nachmittägliche Siesta eingehalten wird und man bestenfalls um diese Tageszeit einen schläfrigen Wirt in seiner Bar vorfindet. Ein Spaziergang durch die kleinen Gässchen hindurch führt unweigerlich zur Kirche Santa Catalina. Sie stammt noch aus dem 16. Jahrhundert. Sogar Reste der alten Stadtmauer sind hier noch erhalten. Ein Verlaufen ist in dieser Stadt wohl kaum möglich.
Moraira
Die Bewohner Morairas dachten einst gar nicht daran die Küste zu besiedeln. Man betrieb Landwirtschaft im Hinterland und verschiffte die Ernte an Nachbarorte. Insbesondere der eigene Weinanbau, welcher den preisgekrönten Dessertwein Moscatell und den weißen Marina Alta hervorbrachte. Der heutige Yachthafen wurde im 19. Jahrhundert zum Fischfang genutzt. Im Süden steht noch ein Rest der ehemaligen Kapelle zu Ehren Nuesra Señora del Carmen. Moraira wird als das Paradies der Costa Blanca beschrieben. Die sogenannte grüne Zone besteht aus mehr als 2000 Ha.
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Quelle: www.spain-online.de